Drip Roasters
Ecuador La Papaya
Ecuador La Papaya
Der Kaffee, den wir versenden, wurde normalerweise in den letzten 2 Wochen geröstet.
Dieser Kaffee ist sehr süss mit fruchtigen Noten, die von Beeren über Zitrusfrüchte bis hin zu tropischen Früchten wie etwa Passionsfrucht reichen. Vollmundig, sirupartig und etwas funky, ist La Papaya dennoch ein äusserst klarer und saftiger Kaffee.
Typica Mejorado ist bekannt für Kaffees von hohe Qualität, die oft eine lebendige Säure und florale Noten aufweisen. Ursprünglich wurde angenommen, dass der Kultivar ein Hybrid von Typica ist – daher der Name. Genetische Tests zeigten jedoch, dass es sich tatsächlich um eine Kreuzung aus Bourbon- und ursprünglichen äthiopischen Varietäten handelt. Wir verwenden deshalb den Begriff Mejorado (ohne Typica).
Nach der Ernte und dem Sortieren von Hand, durchläuft dieser Kaffee eine 120-stündige anaerobe Fermentation. Dieser Schritt erfolgt in Eichenfässern, in denen rund zwanzig Jahre lang ecuadorianischer Rum gelagert wurde. Der Fermentations-Prozess wird kontinuierlich mithilfe von Temperatur- und Feuchtigkeitssensoren überwacht und kontrolliert. Dabei werden die Fässer werden in dunklen Räumen mit Temperaturen unter 18 °C gelagert. Nach der Fermentation wird der Kaffee in Trockenräume gebracht, wo er während 28 bis 30 Tagen getrocknet wird.
Verarbeitung: Natural, Anaerobe Fermentation
Varietäten/Kultivaren: Mejorado
Anbauhöhe: 1900-2100 m ü. M., 3.5°S
Geschmacksprofil: Passionsfrucht, Brombeere, Rote Traube
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Preistransparenz
Wir haben für diesen Kaffee einen FOB-Preis von 13.0 $/lb bezahlt, was 650 % des Fairtrade-Mindestpreises entspricht. Was das bedeutet, erfährst du hier.
Hacienda La Papaya
Farm: Hacienda La Papaya
Produzent*in: Juan Peña
Handels-Beziehung: 2
Jahre
Region: Saraguro, Loja
Anbauhöhe: 1900-2100 m ü. M., 3.5°S
Juan Peña ist ein Pionier des Kaffeeanbaus in der Region Saraguro. Dank seines Engagements und seines umfassenden Wissens erfreuen sich seine Kaffees grosser Beliebtheit und haben bereits mehrere Preise gewonnen.
La Papaya erstreckt sich über etwas mehr als 11 Hektar, auf denen rund 35.000 Kaffeepflanzen wachsen. Trotz seiner inzwischen beachtlichen Grösse startete das Projekt erst 2009, und die ersten Bäume wurden erst 2010 gepflanzt. Vier Jahre später exportierten Juan und sein Team die ersten Kaffees. Heute beschäftigt er sieben Mitarbeitende das ganze Jahr durch und bis zu 40 zusätzliche Arbeiter*innen aus der lokalen Gemeinde, die sie bei der Ernte unterstützen, 80% davon sind Frauen. Alle Arbeiter*innen sind sozialversichert, was leider nicht überall der Fall ist.
La Papaya legt grossen Wert auf Innovation und Technologie. Das Team um Juan arbeitet sehr strategisch und strukturiert, überwacht und kontrolliert alle Prozesse und protokolliert alles im Detail. Dies ermöglicht es ihnen, Prozesse zu wiederholen und nicht nur hervorragende Kaffees zu kreieren, sondern die Qualität von Jahr zu Jahr konstant hoch zu halten.
Den Bericht über unseren Besuch auf der Farm findest du hier.
CafExporto
CafExporto wurde von Juan Peña, dem Besitzer der Hacienda la Papaya, gegründet, um direkt mit Röstereien zusammenzuarbeiten. Neben seiner eigenen Farm arbeitet das Unternehmen mittlerweile mit zahlreichen weiteren Farmen in der Region zusammen und unterstützt sie in allen Aspekten der Kaffeeproduktion. CafExporto kümmert sich für alle Produzent*innen um das Dry Milling, die Qualitätskontrolle, die Verpackung, den Export sowie Vertrieb und Marketing.
Ecuador
Obwohl Ecuador nicht zu den grossen Kaffeeproduzenten der Welt zählt, hat sich das Land in den letzten Jahren zu einem der spannendsten aufstrebenden Herkunftsland im Specialty Coffee entwickelt. Kaffee wächst hier entlang der Hänge der Anden, wo die Höhenlagen, vulkanische Böden und vielfältige Mikroklimata ideale Bedingungen für komplexe und ausdrucksstarke Kaffees schaffen.
Lange Zeit hatte der Kaffeesektor in Ecuador mit niedrigen Erträgen und einer auf Massenware ausgerichteten Produktion zu kämpfen. In den letzten Jahrzehnten haben jedoch einige Produzierende begonnen, den Fokus von Quantität auf Qualität zu verlagern. Durch Experimente mit verbesserten Kultivaren, sorgfältiges Farmmanagement und präzise Nachernte-Prozesse tragen sie dazu bei, das Potenzial ecuadorianischen Kaffees auszuloten.
Typica Mejorado
Eine der spannendsten Kaffeesorten aus Ecuador ist Typica Mejorado. Lange Zeit ging man davon aus, dass sie mit der Typica-Varietät verwandt ist – daher auch der Name. Neuere genetische Untersuchungen deuten jedoch darauf hin, dass es sich tatsächlich um eine Kreuzung aus Bourbon und äthiopischen Heirloom-Varietäten handelt.
Typica Mejorado hat sich wegen ihrem aussergewöhnlichen Geschmacksprofil zu einer der bekanntesten Varietäten des Landes entwickelt. Sie zeigt häufig eine spritzige Säure, florale Aromen und komplexe Fruchtnoten. In der Tasse erinnert sie manchmal an Geisha – ein Profil, das Ecuador zunehmend auf den Radar vieler Specialty-Röstereien gebracht hat.
Loja
Viele der spannendsten Kaffees aus Ecuador stammen aus der Provinz Loja in den südlichen Anden nahe der Grenze zu Peru. Loja ist bekannt für seine steilen Hügel, die hohe Lage und die aussergewöhnliche Biodiversität. Die Kaffeefarms sind hier meist klein und familiengeführt und verteilen sich über zerklüftete Hänge, umgeben von Wald und landwirtschaftlichen Flächen.
Diese Bedingungen machen den Anbau zwar anspruchsvoll, bieten aber auch ein Umfeld, in dem Kaffee eine aussergewöhnliche Klarheit und Komplexität entwickeln kann.
Brüh-Empfehlung
Origami Dripper S, Origami 2 Cup Papierfilter
15g Kaffee, 250g Wasser, 93°c
mittelfeiner Filtermahlgrad
Brüh mit einem Bloom von 40g + drei Aufgüssen à 70g
Extraktionszeit 2:30-2:45