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Drip Roasters

Kenya Gachami

Kenya Gachami

Normaler Preis CHF 18.00
Normaler Preis Verkaufspreis CHF 18.00
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Der Kaffee, den wir versenden, wurde normalerweise in den letzten 2 Wochen geröstet.

Genau dafür ist kenianischer Kaffee bekannt: Noten von roten Beeren, Cassis und eine saftige, spritzige Säure, die an Zitrusfrüchte erinnert. Kirinyaga in Zentral-Kenia zählt zu den begehrtesten Kaffeeanbauregionen in der Specialty-Coffee-Welt.

Nachdem er von Kleinbäuerinnen und -bauern geerntet und in der «Wet Mill» gesammelt wurde, wird der Kaffee von Hand sortiert, gepulpt und 16–24 Stunden fermentiert, nach Dichte sortiert und in sauberem Wasser aus dem Gatomboya-Fluss gewaschen. Abschliessend trocknet er während rund 18–21 Tagen auf Hochbeeten.

Verarbeitung: Washed
Varietäten/Kultivaren: SL28, SL34, Batian, Ruiru 11
Anbauhöhe: 1600-1800 m ü. M., 0.5°S
Geschmacksprofil: Cassis, Himbeere, Zitrone

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Preistransparenz

Wir haben für diesen Kaffee einen FOB-Preis von 5.91 $/lb bezahlt, was 296 % des Fairtrade-Mindestpreises entspricht. Was das bedeutet, erfährst du hier.

Baragwi FCS

Washing Station: Gachami Factory
Produzent*in: Baragwi FCS
Handels-Beziehung: 1 Jahr
Region: Kianyaga, Kirinyaga, Central Kenya
Anbauhöhe: 1700-1800 m ü. M., 0.5°S

Die Gachami Factory ist eine von 12 «Wet Mills», die von der Baragwi Farmers Cooperative Society (FCS) betrieben werden. Sie wurde in den 1950er-Jahren gegründet und ist damit eine der ältesten noch aktiven Kaffeekooperativen Kenias. Gachami bezieht Kaffee von Kleinbäuerinnen und -bauern, die im Durchschnitt rund 250 Bäume bewirtschaften. Kirinyaga liegt an den Südhängen des Mount Kenya, wo vulkanische Böden, neblige Morgen und eng verwobene Gemeinschaften einige der charaktervollsten Kaffees überhaupt hervorbringen.

Vava Coffee

Wenn wir Kaffee aus Kenia kaufen, ist Vava Coffee oft unser bevorzugter Partner, ein zertifiziertes B Corp, das 2008 von Vava Angwenyi gegründet wurde. Das sozial ausgerichtete Unternehmen engagiert sich für bessere Zukunftsaussichten sowohl für die lokale Bevölkerung als auch für die gesamte Kaffeeindustrie. Vava Coffee hat es sich zur Mission gemacht, den Status quo in Frage zu stellen und positive soziale und wirtschaftliche Veränderungen in der Kaffeeindustrie zu fördern. Dank Vavas Leidenschaft können viele Kaffeeproduzierende ihren Lebensunterhalt auf nachhaltigere Weise verdienen.

Im Rahmen der Organisation Gente del Futuro betreibt Vava eine Kaffeeschule auf der kleinen Insel Lamu, die direkt vor der kenianischen Küste liegt. Die Schule ermöglicht Jugendlichen und jungen Erwachsenen, an verschiedenen SCA-Kursen teilzunehmen, international anerkannte Zertifikate zu erlangen und sich zusätzlich weiterzubilden. 2022 eröffnete die Schule ihr eigenes Café «La Dulce Toro», in dem die Schüler*innen das Gelernte mit Unterstützung erfahrener Kaffeeexpert*innen in die Praxis umsetzen können. Dieses schöne Video bietet einige Eindrücke vom Café. Die Teilnahme an der Schule ist kostenlos und steht einer begrenzten Anzahl von Teilnehmer*innen zur Verfügung. Sie wird durch Beiträge an Gente del Futuro finanziert. Das Projekt unterstützen wir seit einigen Jahren mit einem Teil des Prozentsatzes unseres Jahresumsatzes.

Vava hat zusammen mit der Fotografin Portia Maae Hunt ausserdem ein Buch gemacht. «Coffee Milk Blood – a Story about us, by us» ist ein sehr schönes und zum Nachdenken anregendes Fotobuch über die Menschen in der Kaffeeproduktion, koloniale Geschichte – und Gegenwart. Neben den Kosten für Produktion und Vertrieb geht der grösste Teil der Einnahmen direkt an Vava Coffee, von deren Umsätze jeweils ein Teil ans das Schulprojekt Gente del Futuro fliesst.

Kenia

Kaffee aus Kenia ist in der Welt des Spezialitätenkaffees aufgrund seines saftigen, vollen und dennoch klaren, komplexen und frischen Geschmacks besonders gefragt. Er bietet oft Noten von roten und schwarzen Johannisbeeren, Stein- und Zitrusfrüchten sowie florale Noten. Natürlich gibt es viele verschiedene Geschmacksprofile in kenianischen Kaffees, und wir haben im Laufe der Jahre bereits eine breite Auswahl kenianischer Kaffees im Angebot gehabt.

Auch in der Kaffeeproduktion und im Kaffeehandel weist das Land einige Eigenarten auf. Obwohl sich in den letzten Jahren einiges verändert hat, funktioniert ein Grossteil der kenianischen Kaffeeproduktion nach wie vor so. Ähnlich wie in anderen ostafrikanischen Ländern wird Kaffee oft von Kleinbäuerinnen und -bauern angebaut und geerntet, die nur wenige hundert Kaffeebäume oder weniger kultivieren.

Die Nachernte-Verarbeitung erfolgt dann in sogenannten Factories, meist mit einer sehr speziellen Version der gewaschenen Methode, auch «Double Fermentation» genannt. Nach der Ernte fliesst der Kaffee durch eine Reihe miteinander verbundener Kanäle und Tanks.

Zunächst werden die Kaffeekirschen entpulpt – die Bohnen werden aus der Frucht extrahiert – und durch Wasserkanäle in die ersten Fermentations-Tanks geleitet. Die noch mit der klebrigen «Mucilage»-Schicht bedeckten Bohnen werden dann während 12 bis 24 Stunden fermentiert und anschliessend gewaschen. Diese Schritte, Fermentation und Waschen, werden wiederholt, daher ist von einer doppelten Fermentation die Rede. Während dem Waschen werden jeweils die oben aufschwimmenden Kaffeekirschen entfernt.

Nach dem zweiten Waschen wird der Kaffee auf Hochbeeten getrocknet. Der Trocknungsprozess erfolgt üblicherweise in zwei Schritten: Zuerst werden die Bohnen in dicken Schichten ausgebreitet, um den Feuchtigkeitsgehalt schnell zu reduzieren, und dann in dünneren Schichten, um die Feuchtigkeit weiter zu reduzieren und die Trocknung abzuschliessen.

Dieses Verarbeitungsmethode trägt zwar zur Herstellung hervorragender Kaffees bei, hat aber auch Nachteile, vor allem den hohen Wasserverbrauch und den hohen Arbeitsaufwand. In unserem Kenia-Reisebericht beschreiben wir den Prozess sowie andere Themen etwas mehr im Detail. In den letzten Jahren wurden in Kenia vermehrt auch Kaffees als «Naturals» verarbeitet statt mit der oben beschriebenen Methode, womit sehr viel Wasser gespart werden kann.

Seit den 1930er Jahren wird kenianischer Kaffee an der Nairobi Coffee Exchange gehandelt, wo er jeden Dienstag an die Höchstbietenden verkauft wird. In den letzten Jahren wird jedoch immer mehr Kaffee ausserhalb der Auktion verkauft.

Brüh-Empfehlung

Filter
Origami Dripper S, Origami 2 Cup Papierfilter
15g Kaffee, 250g Wasser, 93°c
mittlerer Filtermahlgrad
Brüh mit einem 50g-Bloom + 2 Pours à je 100g
Kontaktzeit total: 2:35-2:55

Espresso
Brühverhältnis: 1:2.3
Kaffee: 20g in / 46g out
Extraktionszeit: 27s